Zur Erinnerung! 12.März.2006

Vor zwei Jahren am 12. März 2004:
In der kurdischen Stadt Kamishli (Nord-Ost Syrien) haben die arabischen Nationalisten ein Fußballspiel benutzt um Pro-Saddam und Anti-Kurden Parolen zu schreien. Sie haben die Kurden und ihre politischen Führer mehrmals und lauthals beschimpft. Das hat zu einer massiven Eskalation geführt.
Offensichtlich hatten die Araber sich vorsätzlich mit Ketten, Eisenstangen, Messern und Pistolen vorher bewaffnet und sind auch von der Polizei absichtlich nicht kontrolliert worden - jedoch die Kurden sehr wohl. Sie haben die kurdischen Zuschauer im Fußballstadion angegriffen und viele Personen schwer verwundet, nach der letzten Meldung gab es 50 Tote und ca. 200 Verletzte zu beklagen und diese Eskalation gegen die Kurden hatte nun auch auf andere Gebiete übergegriffen. Der Landeshauptmann hatte die Polizei beordert die Kurden mit Waffengewalt in Schach zu halten und gegebenenfalls zu schießen und sie als Juden bezeichnet. Tausende wurden in Gefängnisse gebracht, gefoltert und getötet.
Am 13. März 2004 forderten die Kurden im Zuge einer Demonstration die Herausgabe dreier Leichen von 3 im Stadion zu Tode gekommener Kinder.
Die Regierung hatte große Einheiten Militär beordert in den betroffenen Gebieten die Kurden in die Zange zu nehmen. Die Kurden behaupten, dass die Polizei und die arabische Mukhabarat (Geheimdienstpolizei) noch immer bei den andauernden brutalen Attacken den Arabern gegen die Kurden in Syrien helfen. Und das Syrische Militär befindet sich noch immer im kurdischen Gebiet und stört die Bevölkerung. Obwohl ein großer Teil der Kurdischen Gefangenen wurde voriges Jahr frei gelassen.

Unsere Bitte nun an Sie: Wir, die Kurden (die kurdischen Flüchtlinge) in Österreich, ersuchen Sie:
1) diese Nachrichten an Hrn. Koffi Annan und an die UNO noch mal weiter zu leiten, damit dieser in dieser Sache Kontakt zu Syrien aufnimmt,
2) bzw. ersuchen wir Sie eine unabhängige Kommission von Beobachtern dorthin zu entsenden was noch immer seit zwei Jahren nicht geschehen ist.
3) Bitte veranlassen Sie alle möglichen Maßnahmen, die Ihnen zur Verfügung stehen diese Verletzung von Menschenrechten möglichst zu verhindern und in
Irgendeiner Form den Frieden zu erhalten.
4) Die übrigen politischen Gefangenen (bei den Demonstrationen s.o. Verhaftete) im aus den Syrischen Gefängnissen frei zu lassen.
5) Die kurdischen Frauen vor Belästigungen und Vergewaltigungen durch das Militär zu schützen.
6) Bitte veranlassen Sie, dass die Ausnahmegesetze und der Arabischengürtel gegen die Kurden aufgehoben werden.
7) Das zunehmende Flüchten der Kurden in andere Länder muss gestoppt werden und 250.000 Menschen soll die anerkannte Staatsbürgerschaft wieder zurück gegeben wird.

Freundliche Grüße von den Kurden in Oberösterreich und Teilen von Salzburg und Wien.
Herzlichen Dank im Namen der Kurden an die Caritas (Flüchtlingsbetreuung-Oberösterreich)

Bave Emee.

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