Kurdische Sicht:Iran will Atombombe
Iran will Atombombe
Von Haydar Isik
efrin.net 04:02:06
"Ihr braucht uns mehr als wir euch" sagt der iranische Präsident
Ahmadinedschad und pocht nun auf die Atombombe. Iran versucht die Welt
an der Leine zu führen, weil die westliche Welt von Öl und Gas abhängig
ist, und der Iran davon reichlich hat. Iran will jetzt einen Umweg
gehen, um seine Atombombe zu bauen. Dazu will es das korrupte
Putin-Regime als Werkzeug benützen. Nachdem auch die Chinesen sich auf
die Seite des Iran gestellt haben, wird das Land so oder so zur
Atombombe gelangen.
Die Weltöffentlichkeit zu diesem Thema ist leider sehr gespalten. Um die
Hegemonie der USA zurückzudrängen, wollen die EU-Länder sich sogar mit
dem "Satan" einlassen, um den Status quo im Nahen Osten beizubehalten.
Sie kooperieren mit allen antidemokratischen Regimen. Die Länder in
Südamerika versuchen mit nationalistischem Sozialismus aus dem Schatten
der Großmacht USA zu kommen. Während die Kapitalisten in Davos tagen,
tagen in Caracas national denkende Sozialisten.
Und die Demokraten in Deutschland propagieren immer wieder ihre alt
gediente antiimperialistische Propaganda. Sie sehen kaum, was im Iran,
in der Türkei oder in Syrien geschieht. Da diese Länder im Krieg gegen
die USA für das Saddamregime waren, bezeichnet man sie als
antiimperialistisch. Also sind sie unterstützenswert. Deshalb geben
manche Scheindemokraten dem Iran das Recht die Atombombe zu bauen. Wenn
Israel als einziges Land die Bombe hat, warum kann der Iran sie nicht
auch haben, sagen sie.
Aber diese linkstendierten und nationalistisch agierten Leute haben
nicht kapiert, dass Israel den Iran nicht tilgen will. Umgekehrt hat der
iranische Präsident sich mehrere Male in dieser Hinsicht ganz offen
geäußert.
Diese im Trockenen sitzenden Scheindemokraten versuchen die
Öffentlichkeit zu Gunsten der blutrünstigsten Regime, wie das Mullah
Regime im Iran, das kemalistische Regime in der Türkei und das
Baath-Regime in Syrien, zu manupulieren.
Als in den Gassen Bagdads die Saddams-Statuen zerstört wurden, schrieb
eine Türkin, die zur Zeit eine Linke Partei leitet etwa so: "als ich
sah, dass man die Statuen von Saddam auf den Strassen zieht, tat es mir
weh."
Aber diese Leute haben vorher nicht gesehen, nicht gehört, nicht
gesprochen als Saddam willkürlich Menschen tötete. Sie standen auch
nicht da, als das kemalistische Regime den Kurden das Recht mit
brutalsten Repressalien verwehrt hat. Auch das Baath Regime in Syrien
hat die Kurden nicht mal als Staatsbürger anerkannt, aber das stört sie
kaum.
Wenn man heute die Welt betrachtet, sieht man gleichzeitig die
Unruhegebiete. Die Länder, die mit diktatorischen Regimen ihre Völker
unterdrücken, werden niemals stabil. In Iran, Syrien und in der Türkei
leben 35 Millionen Kurden. Wenn man diesen ihre Rechte verwehrt, wird
das Problem noch komplizierter, denn es ist klar, dass die Kurden um zu
ihren Rechten zu gelangen, auch nicht friedliche Wege gehen werden. Wenn
diese Länder nicht demokratisiert werden, werden sie immer ein außerdem
Nährboden für islamischen Terrorismus sein.
Um wieder zum Mullahregime zu kommen möchte ich ein Beispiel nennen: Als
Ayatollah Khomeyni den Ayatollah Khalkali als Richter der islamischen
Republik nach Kurdistan sandte, hatte dieser ohne irgend ein Verfahren
Kurden willkürlich hingerichtet. Dieses Regime hat keine
Rechtstaatlichkeit. Es zählt nur der Islam. Die Menschen sollen sich
gehorsam dem Islam unterwerfen. Dieser Absolutismus des Islam
unterdrückt die aufgewachten Menschen, besonders die Frauen. Deshalb ist
dieses Mullahregime wie eine Atombombe zu betrachten. Man braucht nicht
mal wirklich eine Bombe zu bauen.
Die Äußerungen von Ahmadinedschad sind nicht nur unqualifiziert, sondern
zeigen eine neue Politik. Er sagt immer wieder, dass der Holocaust eine
erfundene Lüge sei. Oder, die Juden sollen nach Europa. Diese und andere
Äußerungen darf man nicht als unbedacht gesagt sehen. Iran will damit
die Fahne des Jihad hoch halten. Ich denke, Iran ist jetzt gefährlich
genug. Aber wenn es zur Atombombe gelangen würde, würde die
Gefährlichkeit überdimensional. Dann kann der Iran sein Terrorregime
exportieren.
Der österreichische Politiker Peter Pilz bezichtigt Ahmadinedaschad, bei
der Ermordung des kurdischen Politikers Qasimlo in Wien dabei gewesen zu
sein. Die Kurden haben keinen Anwalt, deshalb ist man dieser Behauptung
nicht nachgegangen, um ihn vor Gericht zu stellen. Das Mullahregime ist
vieler Überraschungen gut.
Iran ist wie die Türkei und Syrien für das Chaos im Irak verantwortlich.
Sie wollen nicht, dass der Irak die geordneten demokratischen
Bürgerrechte erhält. Wenn zum Jihad gerufen wird, muss der wahre Moslem
zu Hilfe eilen. In diesem Fall muss der Iran als islamische Republik
gegen Ungläubige kämpfen. Wenn man die Politik dieses Landes betrachtet,
sieht man, dass der Iran eine nicht offizielle Allianz mit El Qaida hat.
El Qaida und Iran haben das gleiche Interesse, die Demokratisierung im
Irak zu verhindern.
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