Von Bagdad Nach Damaskus ;zwischen Kurdistan und Beirut
von Dr. Ass. Prof. Heval Miro
efrin.net 03.11.05
Anlass zu Besorgnis gab darüber hinaus die Langzeitinhaftierung
politischer Gefangener ohne Gerichtsverfahren oder nach
Schnellverfahren, die routinemäßige Anwendung der Folter durch die
Sicherheitskräfte, das“ Verschwindenlassen“ von Personen
sowie die Ausweitung der von der Todesstrafe bedrohten Delikte.
Sorge bereiteten( unter Ex-Diktator Sadam ) des weiteren die hohe Anzahl
gerichtlich verfügter und extralegaler Hinrichtungen sowie deren Vollzug
auch für politische Vergehen.
Im April wurde für bestimmte, von zivilen Militärgerichten verurteilte
Häftlinge eine menschenrechte Organisation. Im September wurde für
Fahnenflüchtige, die sich zwischen dem 28.Julie und 6.August den
Behörden gestellt hatten, ebenfalls eine Menschenrechte Organisation
erlassen. (Entschließung des Kommandorates der Revolution Nr.675).
Die Welt erhielt im 1986 auch Berichte über weit verbreitete
willkürliche Verhaftungen mutmaßlicher Regierungsgegner und vorsätzliche
Tötungen durch Regierungskräfte.
Die Organisation sprach diese Fragen am 11.März in einer Rede vor der
Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen an.
Sie verwies insbesondere auch auf das „Verschwinden“ von etwa 300
kurdischen Kindern, aber in der Tat die Zahl war hoher, (mehr als 25.000
Kindern, Frauen und Männer), (Sehe Enfal Operations; Enfal´s Genozid
gegen Kurden (von Sulaimania; und Barzan, Washington 2002 ).
Im Oktober 1985 in Sulaimaniya und Arbil wurden etwa 300-400 Menschen
getötet und hunderte verhaftet worden waren, über deren Schicksal und
Verbleib keine Informationen bis zum Moment vorlagen.
Ende März und Anfang April wurden Berichten zufolge in Arbil im
irakischen Kurdistan Hunderte von Zivilpersonen, darunter Studenten
,festgenommen, nachdem im März kurdische Revolutionskräfte einen
Attentatversuch auf den Gouverneur von Arbil verübt hatten(unter der
Leitung von KDP/Irak ).
15 Studenten wurden später hingerichtet, die anderen fielen etwa 221
Personen dem „Verschwindenennlassen“ zum Opfer.
Einige Häftlinge sollen an den Folgen erlittener Folterungen gestorben
sein, so Tayar Salim Muhammad, ein 18jähriger Student und Mitglied der
verbotenen Kurdischen Demokratischen Partei. Er war im Oktober 1985
festgenommen worden und soll im Juli 1986 unter der Folter gestorben
sein. Weiterhin wurden auch zwei Mitglied der Demokratischen Partei
Kurdsitans gefoltert worden waren , bevor man sie im November
hinrichtete. Es handelte sich um Mahdi Ibrahim Muhammad und Abed Taha
Ibrahi, deren Leichen am 8.November den Angehörigen übergeben wurden.
Berichten zufolge waren den Hinrichteten die Fingernägel ausgerissen und
die Augen ausgestochen worden. Im Jahr 1986 mehr als 1000-2000 Kurden
sollen hingerichtet worden sein.
Im 1985 nachdem Berichte wurden im August und November 9 neun Mitglieder
der verbotenen Kurdistan Sozialistischen Partei Iraks und hunderten von
Studenten und ebenfalls im November 1985 ein Mitglied der Kurdischen
Demokratischen Partei hingerichtet worden waren.
Am 13.Februar hatten Sadam von Abo -Ghraib und Mosul eine große Anzahl
politischer Gefangener und Fahnenflüchtiger hingerichtet worden waren.
(Etwa 632 Personen).
Im 1985 wurden zwei Studenten der Technischen Oberschule in Sulaimaniya
(und auch vier a Mitglieder der kurdischen Demokratischen Partei)
hingerichtet waren worden.
Im 1985 bekannt gegeben, dass sieben Mitglieder der kurdischen
Demokratischen Partei und im August fünf Mitglieder der kurdischen
Sozialistischen Partei von Abo- Ghraib hingerichtet.
Im Oktober waren 7 sieben Personen hingerichtet worden.(unter ihnen Abd
al-mun,im Hassan´Alwan, Staatssekretär im Ölministerium in Bagdad.
Im 1996 wurden 21 Menschen getötet worden waren.15 der Getöteten
,Oberschüler und Studenten der Universität von Selahaldin , wurden
Berichten zufolge zwischen dem 27.Mörz und 3.April vor dem
Zentralgefängnis von Sulaimaniya öffentlich hingerichtet worden sein.Die
Opfer ,Sympathisanten der verbotenen Patriotischen Union von Kurdistan,
sollen noch keine 18 Jahre alt gewesen sein.
Im 1987-1988 waren etwa 155 tausend Kurden und mehr 8000 Barsanis durch
Enfal Operationen hingerichtet und getötet.
Von Bagdad nach Damaskus
1962 hatte die Welt bestätigte Berichte erhalten, wonach am 1962 bei
einem Kino „ Cinema Amuda“ etwa 300 Kinder mit Feuer verbrannt und
getötet worden sei.
Im 1980-1981 Sorge bereitet die Welt vor allem die fortdauernde Haft
Tausender politischer Gefangener ohne Anklage oder Gerichtsverfahren
unter der syrischen Notstandgesetzgebung, die Inhaftierung von 275
gewaltlosen politischen Häftlinge ohne Gerichtsverfahren in Langzeit
haft gehalten wurden und dass politische Gefangene auch nach Ablauf
ihrer Haftstrafe inhaftiert blieben.
Anlass zu Besorgnis gaben darüber hinaus routinemäßige Folterungen durch
die Sicherheitskräfte, das „Verschwinden“ von Personen, extralegal
Hinrichtungen sowie die Anwendung der Todesstrafe. Auf ihre 1986 an die
syrischen Behörden gerichteten Appelle erhielt die menschenrechte
Organisation keine Antwort.
Im 1982 hatte die syrische Regierung wegen des Muslim-Bruderschaft
Widerstandes einige Massakern im Stadt Hama gemacht.
Da wurden etwa 40.000 Zivilsten erschossen, ermordet und hingerichtet.
(Die meisten waren Kinder, Frauen und unbewaffnete Männer).
Im 1980 hatte die syrische Regierung am 27.Juni bei einem Massaker im
Gefängnis von Tadmur getötet worden sei.Ein anderer Gefangner, Khalil
Brayez, “Verschwand“ zwei Monate nach Ablauf seiner 15jährigen
Gefängnisstrafe im Oktober 1985.
Khalil Brayez ist ein ehemaliger Hauptmann und Nachrichtenoffizier der
syrischen Armee,dessen Fall die Organisation 1979 zur Ermittlung
aufgenommen hatte. Sein letzter bekannter Haftort war das Gefängnis
al-Hassakeh. Die Welt erfuhr 1986 von acht offiziell bestätigten
Hinrichtungen Die Opfer wie immer wie Spionage und Mord zur Last gelegt.
Ende 1986 von Berichten wurden 200 Menschen in Tripoli, Libanon von
syrischen Truppen und syrischen unterstützter Miliz getötet worden
waren.
Im 1990 hatte die syrische Regierung kurdisch Politiker Muhammad
Salim;Stadt Dirik Almalekiya entführt und getötet. 1991 von Stadt Direl
Almalekia hatte die syrische Geheimdienste kurdisch Politiker Juma
Hassan. Im 1996 wurde Kurdisch Politiker Dr.Jemschid Miro von dem
syrischen Militär Geheimdienst erschossen.
Im 1993 waren 170 Kurden als Gefangener bei einem Massaker im Gefängnis
Alhassake mit Feuer verbrannt und getötet sowie 4 Kurden hingerichtet
waren.
Im 2004 Wärmend des Qamishlo-Inmtifadas waren etwa 100 Demonstranten von
der syrischen Sicherheitskräfte und Kommando erschossen und mehr als 10
Gefangener unter Folterung im Gefängnis getötet und hingerichtet sowie
tausenden verhaftet und bis zum Moment hunderten sind verschwunden.
Kurdisch Leader und das Symbol von Qamishlo Intifada Dr.M.Maschuq
Alkhaznawi wurde von dem syrischen Geheimdienst entführt und nach der
barbarischen Misshandlungen und Folterungen wurde von dem syrischen
Geheimdienst hingerichtet.(Die Spuren werden irgendwann bekannt
gegeben).
Im 2005 wurde in Gefangener (Kurden) wegen des Qamishlo-Intifadas von
Allepo mit 18 Jahren Gefängnis verurteilt und zwei weitern Personen mit
2 Jahren Gefängnis verurteilt.
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