APPELL an die Internationale Gemeinschaft und Gremien
Stoppt den Terror des Mollah-Regimes in Teheran
gegen das kurdische Volk !
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei senden wir Ihnen zwei Presseerklärungen der Demokratischen Partei
Kurdistans-Iran (DPK-Iran) vom 24. und 25. Juli 2005, die die Barbarei
des Mollah-Regimes in Teheran in zahlreichen Städten Iranisch-Kurdistans
deutlich machen.
Falls die Internationale Gemeinschaft wie UNO, Europaparlament, die
EU-Kommission und die Regierungen der Mitgliedsstaaten der EU nicht in
Teheran intervenieren, wird das Morden, die Folter und Vertreibung in
Iranisch-Kurdistan mit aller Brutalität fortgesetzt.
Das Regime und seine sogenannten Revolutionsgarden (Pasdaran) und der
iranische Geheimdienst können nur gestoppt werden, wenn die
Internationale Gemeinschaft tatkräftig auf das Regime einwirkt.
Wir rufen alle Parteien, Gewerkschaften, Menschenrechts- und humanitäre
Organisationen, sowie kirchliche Institutionen auf unseren Appell zu
unterstützen, damit das Verbrechen an dem kurdischen Volk im Iran
aufhört.
Bonn, 27. Juli 2005
Abubekir Saydam
(Geschäftsführer
Presseerklärung
Das Iranisch Regime und neue Gewaltwelle in
Iranisch-Kurdistan
Wien, 24. Juli 2005
Am 9. Juli 2005 greifen Revolutionsgardisten in der kurdischen Stadt
Mahabad eine Gruppe von kurdischen Jugendlichen an, wobei drei Personen
verletzt wurden.
Ein schwer Verwundeter namens Kemal Esfarni (schiwane) wird
festgenommen, wird barbarisch gefoltert (Bilder von Folter-Spurren
liegen Vor) und schließlich ermordet.
Seine durchsiebte Leiche, an ein Fahrzeug gebunden, wird zur
Einschüchterung der Bevölkerung in den Straßen Mahabad zur Schau
gestellt.
Aus Protest gegen dieses Verbrechen gingen in Mahabad und anderen
kurdischen Städten zehntausende Menschen auf die Straße.
Am 13. Juli 2005, den 16. Jahrestag des Terroranschlags auf Dr. Abdul
Rahman Ghassemlou, den DPKI-Vorsitzenden, durch die Gesandte der
Islamischen Republik in Wien am Verhandlungstisch weiten sich die
Protestaktionen gegen das Regime massiv aus.
Daraufhin stürmen Unterdrückungsorgane des Regimes die Häuser,
misshandeln die Bewohner, plündern die Geschäfte und nehmen
Massenverhaftungen vor.
Das Regime hat Spezialeinheiten aus Mianduab, Urmia und Kerman nach
Kurdistan verlegt. Trotz brutalen Vorgehens der Schlägertrupps dauern
die Demonstrationen an.
Berichten aus dem Iran zufolge sind zahlreiche Demonstranten verletzt
und mehr als 200 Personen festgenommen worden, die brutal gefoltert
werden.
Zahlreiche kurdische und iranische Parteien und Organisationen sowie
„der Kongress der iranischen Völker für einen föderalen Iran“ haben das
Vorgehen der Islamischen Republik in Kurdistan verurteilt und
demokratische Kräfte und Menschenrechtsorganisationen im Ausland
aufgerufen, gegen die Unterdrückungspolitik des iranischen Regimes zu
protestieren.
Repräsentantenbüro der DPKI für internationale Beziehungen
(Paris, 21.7.2005)
Presseerklärung
Wien, 25. Juli. 2005
Die Islamische Republik verstärkt die Unterdrückung in
Iranisch-Kurdistan
Zwei Tote und zahlreiche Verletzte
Heute Montag, den 25. Juli 2005, nehmen die Unterdrückungsorgane des
Regimes in der Kurdenstadt Oshnovieh (Shino) die Demonstranten unter
Beschuss, töten zwei Demonstranten namens Haider Abdullahzadeh und Omer
Amini und verletzen zahlreiche weitere Personen.
Die friedlichen Demonstrationen fanden statt, um gegen die Festnahme von
etwa 200 Personen in den Kurdenstädten Mahabad, Piranshar und Mariwan
und deren Folterung in den Gefängnissen sowie gegen die Plünderungen von
Häusern und Geschäften durch die Revolutionswächter zu protestieren.
Während das Regime weitere Truppen nach Kurdistan verlegt, gehen die
Protestaktionen in den Kurdistan weiter.
Repräsentantenbüro der DPKI für internationale Beziehungen
(Paris, 25.7.2005)
|