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GfbV
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17.05.2010 |
Liebe Freundinnen und Freunde,
Sehr geehrte Damen und Herren,
A m 9. Mai 2010 wurden im Iran fünf Kurden (Ferzad Kemanger, Ferhad Wekili, Ali Heyderiyan, Mahdi Islamian und Schirin Elmholi) hingerichtet. Daraufhin kam es in den mehrheitlich von Kurden besiedelten Gebieten zu Protesten. Die Proteste weiteten sich am 15. Mai 2010 zu einem Generalstreik aus. Insbesondere in den Städten Mahabad, Seqiz, Kamyaran, Qurwe, Bane, Meriwan, Şino, Diwandere, Bokan, Nexede, Bicar, Mako und Sine blieben alle Geschäfte geschlossen.
Die kurdischen Studierenden boykottierten den Unterricht.Der Iran ist einer der 60 Staaten, die gesetzlich an der Todesstrafe festhalten. Häufig werden der Anwalt und die Familie noch nicht einmal über die Hinrichtung informiert. Ein ähnliches Schicksal könnte dem politischen Gefangenen Mahmoud Ghorbanpour widerfahren sein.
Der Kurde ist seit Oktober 2009 in Haft, ohne dass Anklage gegen ihn erhoben wurde. Die iranischen Behörden verweigern Informationen über seinen Verbleib oder seinen Gesundheitszustand. Seiner Familie bleibt nur die Hoffnung.
Bitte unterstützen Sie unseren Appell an Außenminister Guido Westerwelle, im Iran Aufklärung im Fall des politischen Gefangenen Mahmoud Ghorbanpour zu verlangen. Protestieren Sie bitte auch gegen Hinrichtungen im Iran.
Mehr lesen:
http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=1900
Zum Online-Appell:
http://www.gfbv.de/emailprot.php?id=245&stayInsideTree=1
Mit besten Grüßen
Kamal Sido |
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Karikatur |

Silo
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